Eins, zwei oder drei?

Mal abgesehen von den üblichen jahreszeitlichen Erschütterungen, die im Dezember unausweichlich auf einen zukommen, waren die letzten Wochen angefüllt mit gedanklicher und tatsächlicher Arbeit.
Um es auf den Punkt zu bringen:

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Knappe zwei Tage mit der Lektorin im November haben einige Aha-Erlebnisse ausgelöst, vieles in Frage gestellt und einige Entscheidungen gebracht – die zwar noch nicht in Stein gemeißelt, jedoch eben im Sinne des Wortes entscheidend ;-) für mein Buch und dessen Aufbau werden. Das Ergebnis:
  • Es wird nicht ein Buch, sondern vermutlich drei
  • Mehrere Charaktere werden in der zukünftigen Version verschwinden
  • Viele Fäden, die viel zu vage angelegt waren, werden Tiefe bekommen und Raum einnehmen
Doch das wichtigste: Die gesamte Arbeit wird solange auf Eis gelegt, bis der hauptsächliche Handlungsfaden vorhanden, durchdacht und so stark ist, dass er trägt. Daran arbeite ich.
Viel wichtiger ist, dass ich erst noch ein wenig üben muss, Handlungen aufzubauen. Dazu habe ich ein Angebot bekommen, bei dem ich mich immer noch kneifen muss, damit ich glaube, dass es wahr ist. Konkret werde ich für einen Verlag mit gutem Namen zusammen mit der Lektorin ein Kinder-Fantasy-Buch schreiben. Neben der praktischen Erfahrung, die ich dadurch sammeln kann, habe ich damit auch gleich eine Referenz, nämlich eine Veröffentlichung, die es mir später leichter machen wird, mein eigenes Buch zu platzieren.
Ist das gut, oder ist das gut? Ich finde es jedenfalls herrlich :-)
Es grüßt Euch
Tom

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