Erste Verleihung des Jury-Preises Seraph auf der Buchmesse Leipzig 2012

Bevor meine Eindrücke der Buchmesse endgültig im Alltag untergehen, möchte ich doch noch einmal auf die Preisverleihung des Seraph eingehen:

Herzlichen Glückwunsch dem verdienten Gewinner des besten Romans „Der letzte Schattenschnitzer“ von Christian von Aster. Er ist der Beweis dafür, dass Fantasy das Spiel mit den Alternativen ist und durchaus hintergründige Fragestellungen aufgreift.

Der Seraph ist aber, und das wird meistens – zumindest dort, wo ich darüber gelesen habe – übersehen, ein dotierter Nachwuchspreis. Das ist bisher einzigartig in diesem Genre! Ich hoffe sehr, dass diese Tatsache in Kombination mit der kompetent besetzten Jury, die sich aus Journalisten, Verlagslektoren und Lesern zusammensetzt, der Fantasy weiteren Auftrieb gibt.

Fantastik ist was und kann was. Punkt!

Die erste Preisträgerin des Nachwuchspreises ist Nina Marewski mit ihrem Debüt „Die Moldau im Schrank“. Ich muss gestehen, dass mich Klappentext und Thema zunächst nicht angesprochen haben, doch die Lesung am Abend nach der Preisverleihung war unerwartet überzeugend. Eine schöner tiefsinniger Ansatz.

Bleibt noch das „Ambiente“, das ich Euch nicht vorenthalten möchte: Der Kuchen war sehr lecker (Ich fand, er hatte ein bisschen zu wenig Marzipananteil, aber darüber will ich mal hinwegsehen). Die schwarze Seraph-Statue ist wunderschön gelungen und weckte in mir tatsächlich dieses „Haben wollen-Gefühl…“. Tja, vielleicht gibt es sie eines Tages als Merchandise-Gimmick ;-)

Schaut Euch ruhig auch die anderen Nominierten an und lasst Euch ein wenig neugierig machen!

Es grüßt Euch Tom

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