E-Book vs. Taschenbuch

Zurück aus meiner kleinen Sommerfrische habe ich mich in der letzten Woche durch die „Druckfahnen“ gewühlt. Jetzt ist „Hüter der Worte“ also fertig, endgültig fertig und wird in den nächsten Wochen in den Druck gehen. Die Vorabexemplare sind dann hoffentlich bald soweit, dass ich sie unter den Testlesern meines Vertrauens als Dankeschön für ihre Arbeit verteilen kann.

In den nächsten Wochen werde ich hier also hauptsächlich zum Buch posten, ein wenig zum Inhalt und zur Entstehung verraten, Wortgestalten vorstellen und (endlich) die inoffizielle Leseprobe (siehe unten) veröffentlichen.

Eine wichtige Frage möchte ich bereits heute beantworten, da sie bereits häufiger gestellt wurde:


„Warum kostet denn das E-Book genau so viel wie das Taschenbuch?“


Die Antwort lautet ganz einfach: Im E-Book ist mehr drin! Wer mein Blog schon etwas länger verfolgt, wird wissen, dass „Hüter der Worte“ gekürzt werden musste, und zwar um dramatische 20%. Das war hart aber gut und richtig, soweit ich das, befangen wie ich bin, beurteilen kann.

Nichtsdestotrotz* ist es schmerzhaft, wenn manche Kapitel/ Szenen einfach so verschwinden. Eine davon ist eine Rückblende in die Kindheit des Protagonisten Laryon. Um diese Szene habe ich so lange gekämpft, dass sie nun ebenfalls lektoriert hier als inoffizielle Leseprobe (siehe oben) und Bonusmaterial zum Taschenbuch verfügbar sein wird und eben als offizielles Add-On ins E-Book kommt.

Hier der Beweis**:fahne.jpg


E-Book Leser bekommen demnach 32 Seiten mehr zu lesen.

Taschenbuchleser und alle anderen können das „fehlende“ Kapitel hier nachlesen.

Also ich finde das eine prima Lösung, die hoffentlich im Sinne der Leser sein wird.

Es grüßt Euch

Tom

_________

*ich liebe dieses Wort und wollte es endlich einmal unterbringen!

** Das Wort Hurenkinder liebe ich übrigens fast genauso sehr wie Nichtsdestotrotz!


Kommentare:

JL Tuesday 17. July 2012, 22:29

Die Schusterjungen nicht zu vergessen :)

Toll mit dem "Mehrwert". Finde ich eine sehr gute Lösung.

Tom Monday 23. July 2012, 11:59

Danke :-)

Na klar, Hurenkinder und Schusterjungen in Kombination sind die Krönung. Bei mir formt sich im Kopf immer das Bild einer Straße des Dickens'schen London mit Kopfsteinpflaster, Kutschen & Pferdeäpfeln, Schweinen und Hunden und eben... Hurenkindern und Schusterjungen...

Dschuleila Sunday 03. March 2013, 19:59

Finde ich auch eine super Lösung. Auch, dass die Taschenbuchbesitzer trotzdem auf die Szene zurückgreifen können!
Hurenkinder und Schusterjungen: Jep, das ist etwas, das Dickens niemals geschrieben, aber immer gemeint hat ^^

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