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Podcast-Empfehlung: Tiemanns Wortgeflecht

Ein sehr schöner Podcast, der es auch mehr als wert ist, empfohlen zu werden ist Tiemanns Wortgeflecht
Tiemann erklärt nicht nur Wortspiele oder Sprichwörter, sondern sie sind auch noch außerordentlich gut aufbereitet. Entweder mit kommentierten O-Tönen, als Mini-Hörspiel oder mit Stimmimitation berühmter Persönlichkeiten plus passender Musik macht dieser Podcast einfach großen Spaß.
Mein bisheriges Highlight: Auf der Suche nach den Wurzeln von "todschick" trifft Karl Lagerfeld auf Gevatter Tod: "Also Ihre Kutte, die ist ja so was von 16. Jahrhundert..."

Das (überflüssigste) Wort des Jahres 2010

Seit gestern wissen wir dank der Gesellschaft für deutsche Sprache:
Das Wort des Jahres 2010 heißt "Wutbürger"
Laut der Pressemitteilung wurde es in vielen Zeitungen und Fernsehberichten verwendet. Aber wisst Ihr, was komisch ist? Ich gehöre wirklich nicht zu den Menschen, die mit geschlossenen Augen durch die Welt wandeln, ich habe eine Tageszeitung abonniert und schaue auch "gelegentlich" die Tagesschau. "Wutbürger" ist vollkommen an mir vorbeigegangen. Ich habe es gestern zum ersten Mal gehört... Jetzt würde ich an mir zweifeln, wenn ich nicht von einigen andern, die ebenfalls nicht zum un-informiertesten Menschenschlag gehören, die Bestätigung bekäme: Sie kannten das Wort des Jahres bis dato auch nicht.
Daher mein Vorschlag: Erklären wir doch "Wutbürger" direkt zum überflüssigsten Wort des Jahres 2010, den der Verein für deutsche Sprache jährlich wählen lässt...
Sprachlich unangesprochen und sich nicht zum wütenden Bürger erklären lassend
Euer Tom

Blogempfehlung: Aus dem Irrgarten der Sprache

Huch!
Das sieht doch so aus, als ob mir da jemand an dieser Stelle eine ganze Menge Arbeit abnehmen möchte. Wortspiele und kleine Anekdoten am sprachlichen Rande sind schließlich auch für mich ein Thema ;-)

Kathrin aus dem fernen Süden schreibt in False Friends & Co. über solche und andere Sprachmythen. Und gut geschrieben ist es auch (sieht man mal vom Bayerischen - oder heißt es Bayrischen? - ab, da ich es kaum verstehe...).
Reinlesen empfiehlt euch daher
Euer Tom

P.S. Kathrin, falls du das liest, ich würde mir einen Artikel darüber wünschen, warum die Hamburger Schrippen und Rundstücke kennen, die Rheinländer und die Hallenser (das war besonders überraschend!) Brötchen, die Bayern natürlich ihre Semmeln und so fort. Von Teilchen, Plundern, Kopenhagenern, Rosinenschnecken, Rollkuchen, Wecken, Stückchen und so weiter ganz zu schweigen....

Haarig

Ich weiß nicht gar nicht mehr genau, wann es damit begonnen hat, dass ich über Namen von Friseursalons nachdenke, wenn ich an einem vorbeikomme. Aber ich bin sicher, dass keine andere Zunft derartig schreckliche Wortspiele hervorbringt:
Ganz kreativ finde ich ja „Schnittpunkt“ und „Abschnitt“
Durchgehen lasse ich auch noch „Haarpracht“, da die Inhaberin Pracht heißt.
Mulmig wird mir dagegen bei „Haarzienda“ und „Vier Haareszeiten“.
Endgültig gruselig sind für mich folgende Namen: „Haarscharf“, „Haarmonie“, „Crehaartiv“ und „Struwelpeter“! Dann doch lieber Salon Anna oder so.....

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