Outtakes (4/8) - geglückte Beschreibungen

Weiter geht es mit der kleinen Serie. Dieses Mal geht es um Sätze/ Passagen, die besonders gut gelungen sind und den Testlesern spontan Beifall entlockt haben. Beim Überarbeiten sind auch solche Kommentare wichtig: Sie geben dem Autor ein gutes Gefühl ;-)


Serie und Blog machen jetzt eine kleine Pause. In der letzten Septemberwoche geht es weiter, und dann könnte Ihr auch bald schon das Buch in den Händen halten (Ich kann es seit vorgestern *freu*).

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Es grüßt Euch
Tom

Outtakes 4 - Geglückte Beschreibungen

Laryon zwang die Augen auf und sah sich einem Jungen gegenüber, der ihn erwartungsvoll anlächelte. ...

Hätte jetzt erwartet, dass Tom so alt ist
(ungefähr) wie Laryon. Zumindest sollte
ich ihn nicht als 'Jungen' wahrnehmen.

... Es war gar kein Junge. Vermutlich war er sogar ungefähr so alt wie er selbst, nur knapp einen Kopf kleiner. ...

Ok, dann sind seine Gesichtszüge
wohl noch gut erhalten.

...Dennoch wirkte er seltsam unreif, machte linkische Bewegungen, keinesfalls wie ein erwachsener Mann.

Da steht‘s ja schon. :)

Undeutlich formte sich die Erkenntnis, dass selbst die molannischen Pferde kaum regelmäßig sechsstündige Ritte in harter Gangart durchhalten würden.

Oh la la... schön gesagt für „er ist
nicht der schnellste Denker“.

Er wagte es nicht zu fragen. Ihm gefiel die Vorstellung, er könnte ihr so viel bedeuten, dass sie ihm deshalb nichts gesagt hatte. Er wollte nicht von etwas anderem überzeugt werden.

Go, Tom, go! So kenn ich Dich!

„Sie braucht dich. Du bist etwas ganz Besonderes für sie.“
Tom senkte den Kopf. Als er seine offenen Wanderstiefel sah, kniete er sich nieder, um sie zuzubinden.

Testleser 1: Ihm wird soeben gewaltiges offenbart
und nebenbei macht er sich die Schuhe zu?

Testleser 2: Hahahaha. Großes Tennis. Theatra-
lische Situation und Tom macht die Schnür-
senkel zu. Das passt.

Irgendwann hatte Nolen ihn gefragt, ob er wüsste, warum er so gern mit Hunden arbeite. Als Fynn verneinte, bekam er zu hören, dass die Tiere keine Fragen stellen würden. Seitdem hatte Fynn tief gekränkt den Mund gehalten.

Haha, langsam wächst in mir die Vorstellung,
dass
Nolen aussieht wie Chuck Norris ;)

„Hast du es immer noch nicht begriffen? Ich liebe dich. Nur dich und sollen alle sagen, es gäbe nicht diese eine Liebe, die ein Leben lang hält. Ich will den Gegenbeweis antreten!“...

Eine Seite an Tom, die ich auch im Vorfeld
immer schon gut fand: er ist halt Romantiker.

...Mellie lächelte und es lag ein seltsamer Ausdruck auf ihrer Miene. Fast schien es Tom, sie wäre berührt.
„Du bist ein hoffnungsloser Romantiker!“

Ja... hoffnungslos... :)

Laryon war langsam aber sicher von seiner eigenen Zaghaftigkeit genervt.

Ja, das kann ich nachvollziehen.

Warum war es im wahren Leben so schwer, die richtigen Worte zu finden, schlagfertig zu sein und eine positive Beziehung herzustellen, wenn es darauf ankam?

Weil es das Leben ist. Sonst wäre es langweilig.

„Mellie tat jetzt gerade so, als habe er ihr tatsächlich etwas verschwiegen.“

Ein kluger Junge...

„Tom, bitte, wir haben jetzt wirklich nicht die Zeit, dass ich hier den Info-Elf mache.“

lol!

„Natürlich heißt das, sie sieht für jeden anders aus, ist doch klar.“

Aaahhhhhhaaaaa...... Erleuchtung...

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